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03. Mai 2014

Alles Ente oder was?

Darf ich vorstellen: Sina Turbolina. Endlich ist Pippos Herzensdame da.

Der Osterhase bringt uns eine Laufente
Der Osterhase bringt uns eine Laufente.

An Ostern durften wir Pippo's 1. Haremsdame abholen.
Sie ist eine Aargauerin, Mutter eine weisse Laufente, Vater unbekannt. Gleich am 1. Tag hielt sie uns mächtig auf Trab und erhielt von mir auch ihren 2. Namen. Den Namen Sina bekam sie von meinem Sohn Nouha, denn er durfte sie auslesen.

Kaum liess Nouha sie aus dem Katzentransportkistchen, speedete sie ab durch die Mitte, durch den Schäfchenzaun durch und Richtung Strasse. Zum Glück verschanzte sie sich dann beim Katzentürchen, wo ich sie wieder einfieng und in das Entenhäuschen sperren konnte.

So, Adrenalinspiegel wieder runterfahren und überlegten, was zu tun ist. Dieser Zaun ist für unsere Sina definitiv zu gross. Also, ab zum nächsten Baumarkt und einen anderen Zaun posten. Zum Glück hatte es dort etwas geflügeltaugliches. Zaun montieren, Sina wieder rauslassen. Sogleich prüfte sie den ganzen Zaun rundherum, ob sie nicht doch irgendwo ausbrechen konnte. Nach diversen Versuchen gab sie aber endlich klein bei und ruhte sich aus. Ich konnte ausschnaufen und das Osteressen für den Besuch bereiten. Denkste! Kaum 5 Minuten später schrieen meine Kinder: Maaaami, die Ente ist ausgebüchst!
Oh nein, nun hatte sie doch noch eine Möglichkeit gefunden unter dem Zaun durchzuschleichen.
Also, wieder einfangen, zum Glück hatte sie sich in einem Gebüsch verschanzt. Dort konnte ich sie wieder rausholen. Danach suchte ich nochmals den ganzen Zaun ab und pflanzte genügend Heringe.

Nächster Versuch: Nun wollte Sina nicht mehr aus dem Häuschen raus. Das war dann ganz herzig. Pippo hat ihr mit seinen Schnatterlauten zu verstehen gegeben, die Luft sei jetzt rein und sie solle ihm doch folgen und keine Fluchtversuche mehr veranstalten. Gehört - getan. Fortan folgt ihm Sina auf Schritt und Tritt.

Nun wird nur noch gemeinsam gefressen, gebadet und geruht. Man könnte den beiden den ganzen Tag zuschauen. Sie sind schon sehr zutraulich und freuen sich, wenn ich irgendetwas im Garten werke.

Momentan bin ich dabei, einen extra Teich für die Enten zu gestalten. Neugierig laufen sie um mich herum und stibitzen auch sogleich die zutage kommenden Würmer.
Morgens, so früh wie möglich, gehen die Laufis nach draussen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass derjenige, der zuerst aufsteht, dies erledigt. Am Abend, bei Nachteinbruch, müssen sie wieder ins Häuschen. Wir wohnen sehr nah am Wald und da ist auch der Fuchs nicht weit.