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11. Januar 2016

«Die Weiten des Alls faszinieren mich»

Als Bub wollte Alireza Bayram Astronom oder Schauspieler werden. Entschieden hat die Mathematik, mit der er sich schwertat. Als Schauspieler hat der Schweizer mit iranischen Wurzeln in der US-Serie «Homeland» mitgespielt. Jetzt macht er eine Regie-Ausbildung.

Meine Leidenschaft
Meine Leidenschaft: «Die unendlichen Weiten des Alls faszinieren mich. Früher wollte ich entweder Astronom oder Schauspieler werden. Aber ich bin schlecht in Mathe – also besuche ich nun halt regelmässig die Sternwarte.»

Name: Alireza Bayram (31)

Sternzeichen: Zwilling

Rolle in «Homeland»
Rolle in «Homeland»

BERUF UND LEBENSLAUF: Als ich zwei Jahre alt war, wanderte meine Familie von Teheran nach Oberengstringen ZH aus. Durch meine Zwillingsschwester kam ich in den Jugendtheaterclub; bald gab es die ersten professionellen Rollenangebote.
Ich spielte u.a. in «Parvaneh», einem Oscar-nominierten Kurzfilm, sowie die Hauptrolle im Hamburger «Tatort» und eine Nebenrolle im «Bestatter». Soeben war ich in der 5. Staffel der US-Serie «Homeland» in einer tragenden Rolle zu sehen (Bild links). Vor einem Jahr habe ich mein Regiestudium an der Zürcher Hochschule der Künste begonnen.

MEINE LEIDENSCHAFT: «Die unendlichen Weiten des Alls faszinieren mich. Früher wollte ich entweder Astronom oder Schauspieler werden. Aber ich bin schlecht in Mathe – also besuche ich nun halt regelmässig die Sternwarte.»

MEIN ZUHAUSE: «Ich bin viel unterwegs. Der Bahnhof Hardbrücke ist jeweils der Ort, wo ich ankomme in Zürich. Wenn ich daheim bin, dann meist nur zum Schlafen. Mein Leben spielt sich zwischen Basel, Bern, Zürich, Berlin, Hamburg, Leipzig, München und Wien ab.»

MEIN FLUCHTORT: «An der ZHdK sind bis zu 5000 Leute, da ziehe ich mich gern mal zurück und setze mich auf die Rampe.»

MEINE FREUNDE: «Sie sind Rücken­deckung und Unterstützung. Wir treffen uns gern im ‹Les Halles› im Zürcher Kreis 5.»

MEIN TICK: «Meine Leidenschaft sind Vinylplatten. Dabei geht es um ein Lebensgefühl: Platten abzuspielen ist ein Prozess und lässt mich Musik bewusster geniessen.» 

Mein Arbeitsort

Mein Arbeitsort
Mein Arbeitsort

Das ist meine Probebühne an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo ich mich fürs ­‹Homeland›-Casting vorbereitet habe.



Mein Erinnerungsstück

Mein Erinnerungsstück
Mein Erinnerungsstück

Die Taschenuhr ist ein Erbstück meines Grossvaters. Es ist eine Erinnerung an ihn und an meine Wurzeln im Iran.


Mein Lieblingsprodukt

Mein Lieblingsprodukt
Mein Lieblingsprodukt

Den Max-Havelaar-Honig gibts vor allem zum Brunch. Und im Tee, wenn ich krank bin.


Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Paolo Dutto