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25. April 2016

Ärger mit Updates

Von allen Seiten wird einem eingetrichtert, dass regelmässige Updatesfür Sicherheit sorgen. Das stimmt. Was aber, wenn nach deren Installation nichts mehr funktioniert?

Wenn nach dem Update nichts mehr geht: Nur nicht die Nerven verlieren
Wenn nach dem Update nichts mehr geht: Nur nicht die Nerven verlieren (Bild: iStockphoto).

1. Müssen Updates immer installiert werden?
Nur aktuell gehaltene Smartphones und PCs sind vor den gängigsten Gefahren geschützt. Dementsprechend ist es wichtig, stets alle verfügbaren Updates zu installieren – und zwar für Betriebssystem, Software und Treiber.

2. Gibt es Ausnahmen?
Der Verzicht auf ein Update ist ein Kompromiss. Bei älteren Smartphones oder Tablets kann es sich tatsächlich lohnen, ein Betriebssystem-Update nicht zu installieren, da neuere Software zum Teil negative Einbussen auf die Performance der Geräte haben kann. Aber damit einher geht immer der Verlust an Sicherheit.

3. Kann ich möglichen Problemen vorbeugen?
Ärger mit Updates lässt sich selten voraussagen – zumal Aktualisierungen nicht auf jedem System dieselben Auswirkungen haben. Die beste Vorsorge sind deshalb regelmässige Backups Ihrer wichtigsten Daten. Optimaler Zeitpunkt: Spätestens vor der Installation des Updates. Empfehlenswert ist darüber hinaus eine Google-Recherche, wie sich die neue Version mit ihrem Gerät verträgt oder ob Kinderkrankheiten bekannt sind.

4. Was tun, wenn der PC oder Mac zickt?
Windows: Updates können via Systemsteuerung/Programme angezeigt und gelöscht werden. Oder Windows unter Systemsteuerung/Computerschutz über einen zuvor erstellten Wiederherstellungspunkt auf einen funktionierenden Zustand zurücksetzen.
Mac OS: Rettung ist nur bei aktivierter «Time Machine» möglich. Ist das der Fall, drücken Sie beim Gerätestart die Alt-Taste und wählen unter «Recovery» ein vorhandenes Backup aus.

5. Was gilt für Smartphones oder Tablets?
Ohne Umwege lassen sich weder bei Android noch bei Apple frühere Versionen des Betriebssystems wiederherstellen. Auch bei einzelnen Apps verhält es sich so. Bei Smartphones und Tablets bleibt Ihnen somit nichts anderes übrig, als ein Backup einzuspielen und es so zu retten.

Autor: Reto Vogt