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07. April 2014

Adieu, Windows XP!

Diese Woche stellt Microsoft den Support für das beliebte Betriebssystem Windows XP ein. Dadurch wird die Nutzung zum Sicherheitsrisiko.

Adieu, Windows XP: Illustration zum Thema
«Hey!» – «Alles Gute, lass dich nicht unterkriegen. (Illustration: Nicolas Bischoff)

Kaspar Villiger und Ruth Metzler sassen im Jahr 2001 im Bundesrat. Die Fussball Super League hiess noch NLA, und das Migros-Magazin war der «Brückenbauer». Es war ausserdem das Jahr, in dem Microsoft Windows XP der Öffentlichkeit vorstellte. Das Betriebssystem zählt trotz seines reifen Alters bis heute zu den beliebtesten aller Zeiten. Laut Marktforschungsunternehmen NetMarketShare weist es weltweit einen Marktanteil von fast 30 Prozent aus.

Damit ist jetzt Schluss. Am 8. April 2014 stellt Microsoft den Support für das Betriebssystem ein. Wer noch Windows XP nutzt, erhält ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates mehr. Das ist selbst dann ein Sicherheitsrisiko, wenn Anwender Antivirensoftware nutzen. Diese kann allfällige Lücken im Betriebssystem nicht stopfen. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Computer einen Schädling einfängt.

Das sind die Alternativen zu Windows XP

Das aktuelle Microsoft-Betriebssystem heisst Windows 8.1. Es kostet im Fachhandel rund 150 Franken und lässt sich auch auf älteren Computern installieren. Ob es auch auf Ihrem funktioniert, verrät der «Upgrade-Assistent» . Allerdings erfordert diese Variante in jedem Fall eine Neuinstallation mit vorheriger Datensicherung.

Alternativ dazu gibts bereits ab 300 Franken einen neuen Computer mit vorinstalliertem Windows 8.1. Um Ihre persönlichen Daten vom alten auf den neuen PC zu übertragen, hilft das kostenlose Programm «Windows Easy Transfer» .

Autor: Reto Vogt