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12. Mai 2014

Achtung: Kostenfalle

Wenn die Kinder mit dem Smartphone der Eltern spielen, kanns teuer werden. Grund dafür sind versteckte Kosten innerhalb von Apps. Das lässt sich zum Glück verhindern. Lesen Sie dazu auch, welche Apps besonders riskant sind (rechts).

Teurer Spass: Manche Games läppern sich.
Teurer Spass: Manche Games läppern sich. (Illustration Toto Renna)

Plötzlich tauchen zahlreiche unbekannte Positionen auf der Kreditkartenabrechnung auf. Zwar nur Kleinstbeträge, aber kumuliert ergeben sie schnell mehrere 100 Franken pro Monat. Was kann der Auslöser sein?

Die wahrscheinlichste Antwort: Eine Smartphone-App. Zwar sind viele Programme für Android- und iPhones auf den ersten Blick gratis, können aber bei genauem Hinsehen durch sogenannte In-App-Käufe richtig teuer werden. Das Lockvogelangebot funktioniert nach dem Prinzip: Für einen Franken ohne Zeitaufwand zum nächsten Level, 50 Rappen für die Lösung des schwierigen Rätsels und einen Fünfliber, damit die neue Spielfigur freigeschaltet wird.

Kleine Investitionen, die auf den ersten Klick nicht wehtun, aber bei der Endabrechnung durchaus schmerzen. Die meisten Erwachsenen können die entstehenden Gesamtkosten abschätzen, Kindern fällt das schwer. Wer seinem Nachwuchs öfter das Telefon zum Spielen in die Hand gibt, sollte deshalb vorbeugen. So verhindert man unerfreuliche Überraschungen:

Bei iPhone und iPad: Unter «Einstellungen» finden Sie im Reiter «Allgemein» die Option «Einschränkungen». Klicken Sie «Einschränkungen aktivieren», definieren Sie einen Code und deaktivieren Sie die In-App-Käufe. Bei Android: Definieren Sie im Play-Store unter «Einstellungen» mit der Option «PIN festlegen oder ändern» ein Passwort.

Autor: Reto Vogt