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17. Februar 2014

Abnehmen: Abschied von Pasta und Prosecco

Sie liebt das Essen und schreibt darüber. Doch nun verfolgt die Migros-Magazin-Redaktorin ein grosses Ziel: Heidi Bacchilega will wieder in ihr Brautkleid von 1994 passen. Über Ratschläge von Lesern freut sie sich – helfen Sie mit Ihrem Tipp als Kommentar unten auf dieser Seite!

Eine Frau trinkt eine Tasse Tee. Das tut ihrem Bauch nicht weh.
Heidi Bacchilega trinkt neu Tee statt Prosecco.

Meinen geliebten vier P muss ich für lange Zeit Lebwohl sagen: Pizza, Pasta, Pane und Prosecco passen einfach nicht in mein neues Leben. Jedenfalls jetzt noch nicht. Solange ich abnehmen will, verzichte ich darauf.

Ab sofort wird mein Teller mit Eiweiss, Gemüse, Salat und gesunden Kohlenhydraten gefüllt. Auf gut Deutsch: «LowCarb», was nichts anderes als «weniger Kohlenhydrate» heisst.

«Du musst nichts aufschreiben, nichts abwägen. Solange du abnimmst, ist das Erfolg genug», verspricht mir mein Personaltrainer Andi Tasci. Uff, mir fällt ein Stein vom Herzen. Das Zählen ist mir seit den 80er-Jahren bei den Weight Watchers verleidet.

Aber ich will mein Ziel erreichen und noch dieses Jahr wieder in mein Brautkleid passen. Dafür muss ich definitiv mehr machen, als Gewichte zu stemmen. Meine Ernährungsgewohnheiten müssen sich ändern, am besten für immer. «Das Gefühl für deinen Körper muss wieder aktiviert werden. Du machst keine Diät, es ist eine Umstellung deiner Ernährung. Du wirst satt und brauchst die vier P gar nicht mehr.» Andi glaubt fest daran, auch an mich. Ich kämpfe noch. Kein Gläschen Prosecco, wenn ich meine Mädels treffe? Kein Glas Rotwein, wenn ich mein Rindsfilet geniesse? «Du kannst schon eine Ausnahme machen. Ich habe an Silvester auch Alkohol getrunken», erzählt Andi heiter. Ich bin irritiert. Silvester ist genau ein Mal im Jahr, und nur dann trinkt er Alkohol? Aber ich lerne etwas: Eine Ausnahme zu machen, liegt nicht jede Woche drin. Jährlich ist auch zu wenig. – Ich muss den richtigen Moment erkennen und ihn geniessen.

Fazit: Beim Essen liegt nicht jede Woche eine Ausnahme drin. Ein Mal im Jahr ist allerdings auch zu wenig. Deshalb muss ich lernen, den richtigen Moment zu erkennen, und ihn dann geniessen.

Neben Sport und Ernährungsumstellung gehören regelmässige Erholungsphasen, genügend Schlaf und viel Motivation zu meinem Programm. «Das ist wichtig. Wenn der Körper gestresst ist, funktioniert die Fettverbrennung nicht. Nach Stress wäre es das Beste, sich zu bewegen. Kurz die Treppe rauf und runter.» Andi weiss alles, hat auf jede Frage eine Antwort parat und schafft es, mich zu motivieren. Mal schauen, wie die Waage darauf reagiert. Auf diese soll ich übrigens nur einmal pro Woche stehen. Das schaffe ich noch nicht: Ich brauche täglich mein Erfolgserlebnis!

Heidis Menüplan
Heidis Menüplan mit Vorschlägen für Morgen-, Mittag- und Abendessen.

HEIDIS MENÜPLAN

Abnehmen heisst nicht einfach hungern. Heidi Bacchilega achtet auf Abwechslung, schmackhafte Gerichte – und darauf, in ausgewogener Form mit den nötigen Nährstoffen versorgt zu sein.
Laden Sie sich Heidis Menuplan mit je ein paar Beispielen für Morgen-, Mittag und Abendessen als PDF herunter. Zum Download

Klicken Sie sich durch die folgende Bildgalerie mit einigen Kreationen aus dem Menüplan.

Autor: Heidi Bacchilega

Fotograf: René Ruis