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16. September 2013

Tschüss, Facebook, ciao Google!

Viele Webdienste tun alles dafür, dass Nutzer sich nicht mehr abmelden können. Die Funktion Konto löschen ist besser versteckt als jedes Osternestli. Eine Internetsite löst das Problem.

Karikatur mit einer Armee voller Facebookler- und Twitterer
Abmelden, vorwärts marsch! Lassen Sie sich beim Abmelden von einer Internetsite helfen (Zeichnung: Nicolas Bischof).

Wer nicht mindestens seine E-Mail-Adresse deponiert, steht bei vielen Internetdiensten vor verschlossener Tür, die sich erst durch eine kostenlose Registrierung öffnen lässt. So weit, so gut. Aber wer sich später wieder aus der Liste austragen will, stutzt: Diese Möglichkeit ist oft so gut versteckt, dass sie sich partout nicht finden lässt. So häufen sich im Lauf der Zeit eine Unmenge an Websites an, bei denen Nutzer ein inaktives oder unerwünschtes Konto besitzen und pausenlos mit lästigen E-Mails bombardiert werden.

Sich einfach verabschieden

Das muss nicht sein: Die praktische Homepage www.justdelete.me hilft Nutzern, sich von über 240 Internetsites zu verabschieden. So gehts: Öffnen Sie die Site und ändern Sie als Erstes per Mausklick am oberen Bildschirmrand die Sprache von Englisch auf Deutsch.

Jeder Link führt direkt zur Abmeldseite von Google, Twitter und Co. Die farbliche Codierung verrät, wie einfach sich der Tschüssprozess gestaltet: Grün bedeutet, ein Mausklick genügt. Gelb eingefärbte Seiten erfordern zusätzliche Schritte oder verhindern, wie zum Beispiel Facebook, das Löschen einiger Daten. Rote Dienste verlangen einen persönlichen Kontakt des Kunden-Supports. Bei Diensten mit schwarzem Balken ist das Löschen gar nicht vorgesehen. Dort verrät ein Klick auf die Schaltfläche «Zeige Info …», was sich tun lässt.

Alle anderen Links klicken Sie an und folgen den Anweisungen auf dem Bildschirm, um das Konto in wenigen Schritten zu entfernen.

Autor: Reto Vogt