Archiv
04. November 2016

Feigen

... in allen Variationen.

Feigen
Feigen ...
Lesezeit 1 Minute

Dieses Jahr meint es der Feigenbaum sehr gut mit uns. Diese Woche konnte ich jeden Tag reichlich ernten, sodass ich bald nicht mehr wusste, wohin damit. Ich habe nun einen Versuch mit Trocknen gemacht. Im Internet stand, dass man die Feigen nicht wärmer als 50 Grad im Backofen/Dörrex trocknen soll. Trotzdem, dass sie halbiert waren, dauerte das eine Ewigkeit (ca. 24 Stunden). Da die Feigen nicht alle zugleich reif werden, ist es schon ein bisschen nervig, für 2-3 Lagen den Dörrex tagelang laufen zu lassen.
Die zweite Ladung war jetzt prompt etwas zu lang drin und die Hälfte der Feigen ist so dürr wie Biscuits ... ich werde sie dann mal einem Voressen oder Braten beifügen, da weichen sie dann wieder auf.

Geschmacklich sind die getrockneten, wenn sie noch etwas weich sind, zwar essbar, aber etwas gewöhnungsbedürftig, da sie nicht wie die gekauften mit einer zuckrigen Masse umhüllt sind.

Die Konfiture ist sehr schnell geliert zu meinem Erstaunen. Ich hatte den Saft von zwei Zitronen auf 1.5kg Früchte beigefügt und neben einem Kilo Zucker noch 400g Gelierzucker (hatte ich noch von der Traubenconfi her). Hoffentlich ist das nicht zu süss geworden, da ich sonst nur ein Kilo Zucker auf 1.4 kg Brombeeren/Johannisbeeren verwende.

Eingefroren habe ich die rohen, halbierten Früchte. Die kann ich dann für Konfi oder eine Wähe verwenden.

Im Moment habe ich aber ziemlich genug von Feigen, das könnt ihr mir glauben.