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09. Juli 2012

100 Dinge

Lassen Sie sich von der warmen Jahreszeit beflügeln – tun Sie ruhig wieder mal was Verrücktes! 100 Tipps der Redaktion, wie Sie das Maximum aus dem Sommer holen.

Sommer
Lassen Sie sich von der warmen Jahreszeit beflügeln! (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

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ie wärs wiedermal mit Seilhüpfen? (Bild: Lusoimages.com)
Wie wärs wiedermal mit Seilhüpfen? (Bild: Lusoimages.com)
(Bild: Getty Images/Siede Preis)
(Bild: Getty Images/Siede Preis)

1. Mindestens drei Minuten in einem Bergsee aushalten.
2. Am offenen Feuer im Wald Würste braten.
3. An einem Grümpelturnier teilnehmen – auch wenns anstrengend ist.
4. Einen Ferienflirt geniessen.
5. Sich ans Wasser legen und die Passanten beobachten.
6. In der Gelateria Ihres Vertrauens sämtliche Glacesorten durchprobieren.
7. Frei nehmen, einfach weils schön ist.
8. Vom 10-Meter-Brett springen.
9. Den Leoniden-Sternschnuppenstrom beobachten (im August) – und sich etwas wünschen.
10. Im frischen Heu schlafen, auch wenns sticht.
11. Einen Schrebergarten mieten und eine Einweihungsparty schmeissen.
12. Ein Bienenhotel basteln und sich über jeden Gast freuen.
13. Für die beste Freundin einen Blumenstrauss auf der Wiese pflücken.
14. Sich in den Ausverkauf stürzen.
15. Mit einem Gummiboot auf der Reuss von Bremgarten nach Windisch fahren, oder von Thun nach Bern.
16. Endlich den Köpfler lernen.
17. Bei Sonnenuntergang ein Picknick veranstalten. Must: die karierte Decke.

Philipp Langenegger (36), TV-Schauspieler («Anna und die Liebe»): Mit meinen Jungs während einer Nachtwanderung Glühwürmchen suchen.

18. Auf einer Sommerwiese liegen und über die Form und die Farben der Wolken philosophieren. (Bild: plainpicture/Cultura)
18. Auf einer Sommerwiese liegen und über die Form und die Farben der Wolken philosophieren. (Bild: plainpicture/Cultura)
(Bild: urbanruths.de)
(Bild: urbanruths.de)


18. Auf einer Sommerwiese liegen und über die Form und die Farben der Wolken philosophieren.
19. An das Stadtfest in Baden gehen www.stadtfest-baden.ch
20. Im Morgengrauen Vögel beobachten.
21. Nackt im See baden.
22. Mit dem Pedalo in den Sonnenuntergang fahren.
23. Kirschsteine wettspucken und an der Technik feilen.
24. Einem Touristen zuvorkommend behilflich sein – auch wenn man im Stress ist.
25. Kalte Gurkensuppe essen.
26. Früher von der Arbeit nach Hause gehen – ohne schlechtes Gewissen.
27. Türkischen Ayran probieren. Der Drink aus Joghurt, Salz und Wasser erfrischt ungemein.
28. An ein Klassikfestival gehen und damit Stil beweisen.
29. Den Arbeitskollegen am Nachmittag Glaces spendieren: Wünsche berücksichtigen.
30. Auf einen Baum klettern – Feldstecher nicht vergessen!
31. Um fünf Uhr morgens einen Spaziergang durch das Quartier machen.
32. Jalousien zu und sämtliche Staffeln von «The Sopranos» schauen.
33. Schuhe und Socken ausziehen und mitten in der Stadt durch einen Brunnen waten.

41. Das Töffli satteln und mit den Jugendfreunden ins Tessin tuckern. (Bild: Ueli Christoffel)
41. Das Töffli satteln und mit den Jugendfreunden ins Tessin tuckern. (Bild: Ueli Christoffel)
Lisa Stoll (15), Alphornsolistin aus Wilchingen SH: «Mit meinem Oldtimertraktor ein paar Spritztouren machen.»
Lisa Stoll (15), Alphornsolistin aus Wilchingen SH: «Mit meinem Oldtimertraktor ein paar Spritztouren machen.»

Lisa Stoll (15), Alphornsolistin aus Wilchingen SH: Mit meinem Oldtimertraktor ein paar Spritztouren machen.

34. Die Wanderschuhe montieren und einen Gipfel erklimmen.
35. Sich blutt auf die kalten Plättli des Küchenbodens legen.
36. Das Hölloch im Muotathal erforschen. Es herrschen angenehme sechs Grad.
37. Sich die Haare blondieren, schliesslich werden Blondinen bevorzugt.
38. Einen Fisch fangen – auch wenn Sie ihn vor dem Essen töten müssen.
39. Die Schweizer Grenze abwandern.
40. Einem Bergbauern beim Heuen helfen. Nicht empfohlen für Allergiker.

(Bild: Getty Images/Dorling Kindersley)
(Bild: Getty Images/Dorling Kindersley)

41. Das Töffli satteln und mit den Jugendfreunden ins Tessin tuckern.
42. In einem Schreibkurs Schreiben lernen wie Hermann Hesse www.schreibimpuls.de
43. Mit befreundeten Familien einen Lampionumzug organisieren.
44. Einen Abend in den Rebbergen bei einem Schweizer Winzer verbringen.
45. In St. Moritz im Stazersee baden, statt Cüpli zu nippen.
46. An der Marche des cépages teilnehmen und sich dazu ein Lätzli samt Kelch umbinden www.marchedescepages.ch
47. Am Walensee wandern und denken, man sei an einem Fjord in Skandinavien.
48. Den Sommer konservieren. In Form von Saft, Konfitüre, Gelée, Glace.

59. Sich gegenseitig mit dem Gartenschlauch abspritzen. (Bild: (Keystone)
59. Sich gegenseitig mit dem Gartenschlauch abspritzen. (Bild: (Keystone)
Beni Thurnheer (62), TV-Moderator: «Möglichst lange die Küche in den Garten verlegen und mich ausschliesslich mit dem Grill bekochen.» (Bild: SF/Oscar Alessio)
Beni Thurnheer (62), TV-Moderator: «Möglichst lange die Küche in den Garten verlegen und mich ausschliesslich mit dem Grill bekochen.» (Bild: SF/Oscar Alessio)

Beni Thurnheer (62), TV-Moderator: Möglichst lange die Küche in den Garten verlegen und mich ausschliesslich mit dem Grill bekochen.

49. Ein selber gezogenes Tomätli direkt ab Strauch essen. Nicht waschen. Höchstens am Tischtuch abwischen.
50. Beachvolleyball spielen, egal, wie gut.
51. Einer Steelband lauschen, während man an einem süssen Drink nippt.
52. Mit Freundinnen auf dem Trampolin übernachten.
53. Per Anhalter in den Süden fahren, trampen nennt man das
54. Selber Glace herstellen. Eine simple Wasserglace tuts.
55. Den Sommerdrink selber mixen: Spritz besteht aus Prosecco, Soda, Aperol, Eis und einer Orangenscheibe.
56. Bei einer Miss-Bikini-Wahl mitmachen. Auch mit Kleidergrösse 42.
57. Das Nachtessen in Wald und Flur selber sammeln. Zum Beispiel Löwenzahn, die Früchte wilder Kirschbäume, Bachkresse. Bitte nicht beim Bauern stehlen.
58. Auf dem Flohmarkt chrömle.

59. Sich gegenseitig mit dem Gartenschlauch abspritzen.
60. Barfuss über sonnenwarmen Teer gehen. Bitte schnell, sonst brennts.
61. Sich im Open-Air-Kino verregnen lassen.
62. An einen Baum pinkeln (nur für Männer empfohlen).
63. Endlich tauchen lernen – oder schwimmen.
64. Eine Schale leuchtend roter Himbeeren essen.
65. Barfuss durch ein Flussbett laufen und sich der Kraft des Wassers bewusst werden.
66. Eine Blindschleiche retten.
67. Auf einer Chilbi in die Autoscooter steigen und Teenager spielen.

Thomas Minder (51), parteiloser Ständerat SH und Initiant der Abzocker-Initiative: Endlich einen Schwumm im Rhein machen und wieder einmal einfach in einer Gartenbeiz sitzen bleiben.

Thomas Minder (51), parteiloser Ständerat SH und Initiant der Abzocker-Initiative: «Endlich einen Schwumm im Rhein machen und wieder einmal einfach in einer Gartenbeiz sitzen bleiben.» (Bild: Bruno Schlatter)
Thomas Minder (51), parteiloser Ständerat SH und Initiant der Abzocker-Initiative: «Endlich einen Schwumm im Rhein machen und wieder einmal einfach in einer Gartenbeiz sitzen bleiben.» (Bild: Bruno Schlatter)
73. Unter freiem Sternenhimmel übernachten. (Bild: Getty Images/Romilly Lockyer)
73. Unter freiem Sternenhimmel übernachten. (Bild: Getty Images/Romilly Lockyer)

68. Einen Segelgrundkurs anpeilen.
69. Schwanger werden. Der schwere Teil der Schwangerschaft ist dann erst im Winter.
70. Den Pingpongtisch aus dem Keller holen.
71. Sich mit einer Flasche Champagner und zwei edlen Gläsern an den Dorfbach setzen. (In Zürich: Sihlkanal).
72. Es sich mit einem Campingstuhl und einem Buch in der kühlen Bahnhofunterführung bequem machen.
73. Unter freiem Sternenhimmel übernachten.

(Bild: Getty Images)
(Bild: Getty Images)

74. Um 9.10 Uhr das erste Schiff von Schaffhausen nach Stein am Rhein besteigen und an Bord einen feinen Zmorgen geniessen.
75. Den Rasen mähen, ohne Murren.
76. Die Nachbarn zum gepflegten Abendessen einladen.
77. Cabrio fahren – am besten einen alten Citroën DS.
78. Einen flachen Stein übers Wasser schiefern lassen, mindestens fünf Mal.
79. Ein Glas Dézaley auf der schönsten Terrasse der Schweiz im «Le Baron Tavernier» in Chexbres geniessen.
80. Die erste und einzige Einsiedlerin in der Verena-Schlucht bei Solothurn besuchen – oder wenigstens die Kapelle von innen anschauen.

Zoe Scarlett (27), Pin-up-Girl und Boulesque-Tänzerin: Im Garten zelten.

81. Die Nase in den Fahrtwind des Zuges (älteres Modell oder Regionalbahn) halten. Achtung, Gegenverkehr! (Bild: plainpicture/Folio Images)
81. Die Nase in den Fahrtwind des Zuges (älteres Modell oder Regionalbahn) halten. Achtung, Gegenverkehr! (Bild: plainpicture/Folio Images)
Zoe Scarlett (27), Pin-up-Girl und Boulesque-Tänzerin: «Im Garten zelten.»
Zoe Scarlett (27), Pin-up-Girl und Boulesque-Tänzerin: «Im Garten zelten.»

81. Die Nase in den Fahrtwind des Zuges (älteres Modell oder Regionalbahn) halten. Achtung, Gegenverkehr!
82. Den Mittelpunkt der Schweiz aufsuchen www.aelggialp.ch oder die geografische Mitte des eigenen Kantons.
83. Inlineskates anziehen und beim Monday-Night-Skate mitmachen www.nightskate.ch
84. Die Lieblingsskipiste zu Fuss runterlaufen.
85. Ein Strassenfest organisieren und mit allen Nachbarn Frieden schliessen.
86. In Gummistiefeln an ein Open Air gehen.

87. Über den See rudern und sich Goethe vorlesen lassen – oder umgekehrt.
88. Sex – unter freiem Himmel.
89. Zur Pediküre gehen. Auch Männer. Besonders Männer.
90. Zelten auf einem Zeltplatz in unmittelbarer Nähe des Zuhauses
91. Mit dem Göttikind einen Ausflug machen, zum Beispiel in die Drei-Seen-Region.

87. Über den See rudern und sich Goethe vorlesen lassen – oder umgekehrt. (Bild: Masterfile)
87. Über den See rudern und sich Goethe vorlesen lassen – oder umgekehrt. (Bild: Masterfile)
98. Nach einem Gewitter barfuss über eine Wiese laufen. (Bild: Getty Images/Konrad Wothe)
98. Nach einem Gewitter barfuss über eine Wiese laufen. (Bild: Getty Images/Konrad Wothe)
(Bild: Getty Images)
(Bild: Getty Images)

92. In einem Kletterpark seine Höhenangst überwinden.
93. Sich Hände oder Körper mit Henna bemalen lassen.
94. Eine Fahrt mit der Cabrio-Gondel aufs Stanserhorn.
95. Samt Kleidern ins Wasser springen. Es muss ja nicht das Deuxpièces sein.
96. Sich etwas Besonderes leisten wie eine Fahrt im gemieteten Oldtimer, eine zweistündige Wellnessbehandlung, eine Flasche Terre Brune oder einen Quattromani aus dem Tessin.
97. Endlich den Balkon ordentlich bepflanzen.
98. Nach einem Gewitter barfuss über eine Wiese laufen.
99. Eine Sonnenuhr basteln und dem Schatten beim Wandern zuschauen.
100. Sich auf die Kinderschaukel setzen und am Absprung feilen.