07. August 2019

Abwechslung in der Znünibox

Denken, spielen, herumturnen – Kindergarten- und Schulkinder brauchen Energie. Ein ausgewogener Proviant hilft gegen den kleinen Hunger zwischendurch und füllt den Speicher wieder auf.

die Znünibox
Lesezeit 2 Minuten

Hauptsache ausgewogen: Die wichtigsten Bestandteile eines Kinderznüni sind frisches Gemüse und Früchte. Ideal sind Minigemüse wie Rüebli, Cherrytomaten oder Snackpeperoni. Auch ein kleiner Apfel, eine Handvoll Beeren, zwei, drei Aprikosen oder andere kleine Früchte eignen sich gut. Am besten schneidet man nichts auf, damit besonders viele Vitamine erhalten bleiben. Wird der Apfel in Stücke geschnitten, sollte er wieder zusammengefügt und möglichst luftdicht verpackt werden. So läuft er auch nicht unappetitlich braun an.

Viele Kinder mögen frühmorgens noch nicht viel essen. Nach einem kleinen Frühstück darf die Znüniportion also auch etwas grösser ausfallen. Ein Vollkornbrötchen, Knäckebrot, Reiswaffeln oder ein paar ungesalzene Nüsse sind besonders wertvoll. Als Ergänzung eignen sich kleine Häppchen aus Hartkäse oder Sbrinz­Röllchen. Kinder, die gerne dippen, werden etwas Naturejoghurt oder Quark schätzen. Allerdings braucht es dafür ein dichtes kleines Gefäss, damit aus der Freude am Dippen kein ärgerliches Geschmiere wird. Abgerundet wird der Proviant mit Getränken: Ideal ist Wasser oder ungesüsster Tee.

Das passt in die Znünibox
Vorsicht ist geboten bei:
  • Dörrfrüchten, Bananen oder Fruchtsäften: Weil sie gern an den Zähnen kleben bleiben, können sie den Zahnschmelz schädigen. Sie gehören nur dann in die Box, wenn das Kind nach dem Verzehr die Zähne putzen kann.
  • Wurstwaren wie Salami oder Fleischkäse: Sie enthalten viel Fett. Deshalb lieber darauf verzichten. Besser ist Kochschinken oder Trutenfleisch.

Nicht in den Znüni gehören:
  • Süssgetränke
  • Süssigkeiten
  • Chips

So weckt man beim Kind Lust auf den Znüni:
  • Wenn Kinder Abwechslung mögen: dafür sorgen, dass sie immer wieder mal etwas Neues in ihrer Box finden
  • Bunte Zutaten in die Box packen nach dem Motto: Das Auge isst mit.
  • Den Znüni lustig verpacken, zum Beispiel in eine bunte Box mit einem Bild, das dem Kind besonders gut gefällt.
  • Das Kind fragen, was es gerne essen würde, und den Znüni gemeinsam mit ihm einkaufen.

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