13. Mai 2019

Wäscherei

Monica Müller meistert den Alltag mit Kindern meist mit Humor. Oft ist sie auch unschlüssig, wie sie reagieren soll. In der aktuellen Folge von «1, 2 oder 3?» wünscht sie sich weniger Dreck.

Eine Frau schleppt einen übervollen Korb mit Wäsche

Immer wieder habe ich den Eindruck, einen Waschsalon zu betreiben: Nachdem der Wecker geklingelt hat, fülle ich die Wäsche für einen ersten Waschgang in die Maschine. Bevor ich abends ins Bett falle, lasse ich den letzten laufen. Schwimmsachen, Hockeyausrüstung, Waldkluft: Alles ist nach einmaligem Tragen reif für die Trommel. Dass der Grosse (8) am liebsten übergrosse Hoodies trägt, sorgt für noch mehr Volumen an Schmutzwäsche. Und immer bleibt etwas hängen: Bastelt er im Handarbeitsunterricht, kann ich an den Flecken ablesen, mit welchen Farben und Materialien er gearbeitet hat; wenn er im Hort gegessen hat, genügt ein Blick auf die Kleckse, und ich kenne das Menü: Spaghetti Bolognese, dazu Salat an französischer Sauce.
Mit dem Dreck von draussen kann ich gut leben. Dass nach jedem Essen ein neues Outfit fällig wird, geht mir zu weit.

Und jetzt?

1, 2 oder 3?

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