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Etzlihütte: Vom lieblichen Maderanertal auf den wilden Oberalp

Bei dieser Traverse vom südlichen Uri in den Nordwestzipfel Graubündens beginnt man am besten in einem der schönsten Bergtäler der Innerschweiz, dem Maderanertal.

Danach lernt man die ungleich kargere Gebirgslandschaft von Etzli und zuletzt das abwechslungsreiche Oberalpgebiet kennen. Einiges an Ausdauer ist für diese Tour bei der Wahl der anstrengenderen Route am zweiten Tag erforderlich, im Hochsommer bis Frühherbst warten aber keinerlei Hindernisse.

Der Tipp: Nach frühzeitiger Ankunft mit dem Postauto von Amsteg in Bristen (Endstation bei Post und Golzernbahn) spaziert man am besten dem Hauptweg entlang bis zur Balmenegg mit dem historischen Hotelbau und der Aussicht ins hintere und vordere Tal. Auf dem Rückweg wählt man nach Stössi den Höhenweg am Südhang, so hält man in etwa die Höhe bis zum Eingang ins Etzli. Auf dem Hauptweg gehts südlich bis zur auf 2050 Metern liegenden Hütte mit der wohlverdienten Verpflegung und Ruhe. Am nächsten Morgen hat man zwei Varianten: Locker entspannt dauerts nur 300 Höhenmeter bis zum berühmten Chrüxlipass im Osten, nach einer Rast gemütlich ins Val Strem und bald hinunter nach Sedrun. Ambitioniertere Berggänger mit alpiner Erfahrung hingegen richten bei schönstem Hochsommerwetter ihre Schritte westlich in Richtung Pörtlilücke, zweigen aber bereits nach knapp 1,5 km südlich Richtung Piz Nair ab. Hier kraxelt man nun 1000 (!) Höhenmeter wirklich steil bergan, das letzte Drittel am Rand eines kleinen Gletschers. Mit dem Übergang bloss 200 Meter nordwestlich der Bergspitze hat man den anstrengenden Teil hinter sich. Es folgt eine kleine Traverse zur Fuo Crispalt (wieder minim hinter dem höchsten Punkt) und danach weniger steil hinunter zur Oberalp-Passhöhe mit der RhB-Zugstation.

Der Link: www.etzlihuette.ch

 

Erschienen am 23. Juli 2012

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