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Sie würden lieber arbeiten

In der Schweiz leben 235 000 Menschen von Sozialhilfe. Sie standen in den letzten Wochen medial am Pranger, obwohl viele von ihnen zurück in die Arbeitswelt möchten. Das Migros-Magazin hat vier Betroffene besucht.

Romeo (4) will partout nicht mit aufs Bild. Anna Müller (26, Name der Red. bekannt ), seine Mutter, zieht alle Register, um ihn doch noch zu einem Foto zu bewegen, erfolglos. Lieber schwingt sich Romeo auf seinen Plastiktraktor und pedalt damit lärmend durch die kleine Wohnung nahe dem Badischen Bahnhof in Basel. Die sieht auf den ersten Blick nicht aus, wie wenn ihre Bewohner Sozialhilfe bräuchten. Auf den zweiten Blick aber realisiert man, wie wenig Dinge darin stehen – der grösste Luxus ist ein Flachbildfernseher. Als Dekoration dienen viele selbst gemachte Fotos.

Anna Müller lebt seit fünf Jahren von Sozialhilfe, seit sie mit Romeo schwanger war. Der Vater, ein Afrikaner, machte sich während der Schwangerschaft aus dem Staub. Angefangen haben die Probleme aber schon, als sie ihre Bäckerlehre abbrach. «Damals habe ich das alles nicht ernst genommen und bin lieber mit Freundinnen in den Ausgang», erzählt sie. Heute würde sie allerdings einiges anders machen. Vor allem vermeiden, bereits mit 21 schwanger zu werden, so sehr sie ihren Sohn auch liebt.

Rund ein Drittel aller Sozialhilfebezüger sind Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre

Müller kommt aus einer Basler Mittelstandsfamilie, ihre beiden älteren Schwestern haben das KV gemacht und gute Jobs gefunden, der Vater hat in gehobener Position bei der Post gearbeitet. Umso peinlicher ist es ihr, dass sie auf Sozialhilfe angewiesen ist. «Und das als Schweizerin, es ist schon traurig.»

Dabei schien sich vor zwei, drei Jahren alles zum Besseren zu wenden. Dank der Basler Organisation Amie, die jungen Müttern ohne Ausbildung hilft, eine berufliche Zukunft zu finden, fand sie eine Lehrstelle im Detailhandel. Dann lernte sie ihren neuen Freund kennen, einen Spanier mit afrikanischen Wurzeln, und wurde prompt erneut unbeabsichtigt schwanger.
Sie musste die Lehre abbrechen, ihr Freund verlor fast zeitgleich seinen Job. Nun dauert es nicht mehr lange bis zur Geburt des gemeinsamen Sohns, die 1200 Franken pro Monat von der Sozialhilfe reichen gerade fürs Nötigste, und die Zukunft ist unsicherer denn je. «Mein Traum ist, nach der Geburt meine Ausbildung zu beenden und irgendwann als ganz normale Familie zusammenzuleben, beide mit Job.»

Alleinerziehende Mütter wie Anna Müller machen rund 20 Prozent aller Haushalte mit Sozialhilfe aus, Familien mit Kindern 10 Prozent. Überhaupt sind ein Drittel aller Sozialhilfebezüger Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre. Und von jenen im erwerbsfähigen Alter ist rund ein Drittel ganz oder teilweise erwerbstätig, aber das Einkommen reicht nicht aus, um die Lebenskosten zu decken. Mehr und mehr trifft es auch Menschen über 55, die keinen Job mehr finden. Menschen wie Carim Matto.

Der heute 56-jährige christliche Syrer kam 1990 als politischer Flüchtling mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern in die Schweiz. Der Ausbildner für Drehbankmechaniker fand zunächst bei Sulzer in Winterthur eine Arbeit. Aber schon mit Mitte 40 galt er als «zu alt», um das Bedienen einer CNC-Maschine zu lernen. Er verlor seinen Job und arbeitete einige Jahre als Bäcker, dann als Polier bei Autogaragen. Als sein letzter Arbeitgeber Konkurs ging, fand der fröhliche Mann mit den vielen handwerklichen Talenten und dem starken ehrenamtlichen Engagement im Kirchenchor keine Arbeit mehr. «Es hiess immer, ich sei zu alt.» Also musste er aufs Sozialamt. Immerhin: Seine vier Kinder sind beruflich auf guten Wegen.

Seit sechs Jahren arbeitet Matto nun bei der Dock-Gruppe in Oberwinterthur – und das ausgesprochen gern. Er ist einer von 140 Sozialhilfebezügern, die in rund zehn verschiedenen Bereichen einfache Handarbeiten für Industrieunternehmen erledigen. Dazu gehört das Verpacken von Produkten, das Abschleifen von Gussteilen oder das Zerlegen von Elektronik- oder Haushaltgeräten zwecks Recycling.

«Es sind Arbeiten, die man in der Schweiz normalerweise nicht kostendeckend machen kann», erklärt Lynn Blattmann, «deshalb werden sie von den Firmen meist ins Ausland vergeben.» Die 53-jährige Historikerin und ehemalige Politberaterin leitet das operative Geschäft der Dock-Gruppe. Das unternehmerische Konzept hat sie mit Firmenchefin Daniela Merz entwickelt. Im Zentrum steht ein Gedanke: «Arbeit verleiht Würde. Wir schaffen Arbeitsplätze, an denen Leute mit beeinträchtigter Leistungsfähigkeit möglichst normal arbeiten können.» Inzwischen sind es 1450 Personen, die an zwölf Standorten in der Deutschschweiz tätig sind.

Selbst Putzfrauen durchlaufen heute ein mehrstufiges Evaluationsverfahren

Ein zentrales Problem sieht Blattmann in den gestiegenen Ansprüchen der Schweizer Arbeitswelt. «Es gibt hier bald nur noch Jobs für Qualifizierte – mehr und mehr Menschen können da nicht mithalten. Selbst Reinigungsangestellte durchlaufen heute ein mehrstufiges Evaluationsverfahren, bis sie angestellt werden.» Angesichts dieser Entwicklung dürfe man nicht einfach den Leuten die Schuld geben, wenn sie durch die Maschen fallen. «Es gibt nun mal Menschen, die nicht so flexibel und schnell sind, die gesundheitliche Probleme haben oder keine formale Ausbildung schaffen.»

Othmar Hungerbühler, 58 Jahre, aus St. Gallen. Ehemaliger Koch, seit fünf Jahren bei der Sozialhilfe, weil er trotz vieler Bewerbungen keinen Job mehr findet. Er arbeitet halbtags bei der Dock-Gruppe, hofft aber immer noch auf einen richtigen Job.

Genau jene Menschen landen heute vermehrt bei der Sozialhilfe. So auch Othmar Hungerbühler (58). Er hatte lange Jahre als Koch in einem St. Galler Hotel gearbeitet. Als es schliessen musste, schrieb er «ganze Ordner voll Bewerbungen», ohne Erfolg. Seit fünf Jahren arbeitet er nun halbtags bei der Dock-Gruppe in St. Gallen und schleift Aluminiumteile ab. «Ich bin froh um den Job, er gibt mir Struktur, und ich habe etwas zu tun.» Er schaut sich noch immer nach anderen Stellen um, aber als Koch würde er nur schon aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten wollen: «Viel zu stressig.» Und grosse Hoffnungen macht er sich nicht. «Vermutlich bin ich hier bis zur Pensionierung», sagt der alleinstehende Schweizer. «Am Anfang habe ich mich geschämt, dass ich zur Sozialhilfe musste, aber man gewöhnt sich daran.»

Ziel von Lynn Blattmann und Daniela Merz war es, ein Arbeitskonzept zu entwickeln, das Sozialhilfebezügern eine Beschäftigung ermöglicht und sich gleichzeitig volkswirtschaftlich lohnt. Heute funktioniert das, allerdings ist es nicht einfach, die Geldflüsse zu verstehen. Der Sozialhilfebezüger erhält im Grunde gleich viel Geld, wie wenn er nicht arbeiten würde, ein Teil davon kommt nun einfach als Stundenlohn via Dock, das dieses Geld von den Sozialbehörden zurückvergütet bekommt. Wer pro Monat mehr als 85 Stunden arbeitet, bekommt als Anreiz einen Zustupf von 200 bis 400 Franken vom Sozialamt. Dock ist nicht gewinnorientiert, es finanziert sich einerseits durch die Aufträge der Industriekunden, andererseits durch eine einmalige Anmeldegebühr.

15 bis 19 Prozent schaffen den Sprung von Dock in den ersten Arbeitsmarkt

Für das Sozialamt ist es teurer, wenn ein Klient bei Dock arbeitet, als wenn er zu Hause sitzt und Däumchen dreht. Das Amt bezahlt die Anmeldegebühr von 800 Franken, den Anreiz für mehr als 85 Stunden pro Monat, und die Arbeitgeberbeiträge der Sozialversicherungen. Dieser Zusatzaufwand lohnt sich laut Blattmann jedoch: Einerseits habe der Sozialhilfebezüger etwas zu tun und fühle sich gebraucht – 15 bis 19 Prozent schafften dadurch sogar jedes Jahr den Sprung in die richtige Arbeitswelt zurück und müssten künftig nicht mehr unterstützt werden. Andererseits entstehe durch den ganzen Betrieb am Ende ein volkswirtschaftlicher Nutzen von 3,24 Franken pro gearbeitete Stunde eines Sozialhilfebezügers – etwa durch die von Dock abgelieferte Mehrwertsteuer.

Deshalb wehrt sich Blattmann auch dagegen, mit der derzeit heftig in der Kritik stehenden «Sozialindustrie» in einen Topf geworfen zu werden, auch wenn sie die Vorwürfe nachvollziehen kann. «In der Arbeitsintegration wird zu wenig auf Kosten und Wirkung geschaut – statt aus Kostengründen weiter Angebote abzubauen, könnten sie mit sozialunternehmerischen Anstrengungen für den Staat günstiger gemacht werden.» Sozialfirmen wie Dock gebe es in der Schweiz jedoch nur eine Handvoll.

Kritische Stimmen werfen der Dock-Gruppe vor, sie würden Zwangsarbeiter für einen Billiglohn ausnützen, wovon letztlich Industrieunternehmen profitierten, die so ihren Gewinn maximieren könnten. Lynn Blattmann kontert: «Diese Arbeiten würden die Firmen sonst zu genauso günstigen Preisen in Polen oder China durchführen lassen. Unsere Kunden holen diese Arbeitsschritte für uns aus dem Ausland zurück.» Zwar kämen die meisten Sozialhilfebezüger «auf Druck der Sozialämter, aber viele bleiben dann gern». Zudem könnten sie so einen Teil der Sozialhilfe durch eigene Arbeit verdienen. «So müssen sie dem Sozialamt weniger Schulden zurückzahlen, und ihre Einzahlungen bei den Sozialversicherungen steigen an.»

Einen Fürsprecher hat die Dock-Gruppe auch in Beat Feurer (54), dem Direktor für Soziales und Sicherheit der Stadt Biel. «Wir arbeiten mit einer Sozialfirma zusammen, die nach dem gleichen Konzept funktioniert. Und ich bin wirklich beeindruckt, wie gut das läuft», sagt der SVP-Politiker. «Da haben Leute nun wieder eine stabile Tagesstruktur, denen ich das niemals zugetraut hätte. Es gibt eine lange Warteliste von Interessenten.»

Die Gesamtkosten für die Sozialhilfe sind in Biel stark gestiegen – laut Feurer in erster Linie deshalb, weil mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sind. «Einerseits haben wir über das Asylrecht eine zunehmende Zuwanderung aus Drittweltländern – darunter viele Menschen mit mangelnder Ausbildung, die auf dem Schweizer Arbeitsmarkt keine Chance haben.» In Biel liegt der Anteil der Ausländer in der Sozialhilfe bei 53 Prozent, landesweit bei 45. Andererseits spezialisiere sich die Schweizer Wirtschaft immer weiter. «Die Arbeitsplätze werden anspruchsvoller, einfachere Tätigkeiten werden in Billiglohnländer ausgelagert.» Dass ältere Arbeitnehmer vermehrt Mühe haben, einen Job zu finden, hänge auch mit der starken Konkurrenz aus dem EU-Raum zusammen, sagt Feurer.

Bei den einzelnen Sozialfällen in Biel sind die Nettokosten deshalb leicht gestiegen, weil die Einnahmen der Sozialhilfebezüger im Schnitt gesunken sind. «Wenn jemand daneben noch ein bisschen was verdient, sinkt der Anteil der staatlichen Unterstützung entsprechend. Aber weil immer mehr Leute mangels Qualifikationen auch solche Jobs nicht mehr kriegen, haben sie weniger Einnahmen, was die Kosten der Sozialhilfe erhöht.» Die Konjunkturlage korrigiere diese Tendenz derzeit jedoch noch.

Bei den Jungen sind die Hemmungen gesunken, Sozialhilfe zu beantragen

Monika Bütler, Sozialstaatsexpertin und Volkswirtschaftsprofessorin an der Universität St. Gallen, ortet das Problem eher im mittleren Ausbildungssegment. «Dort sind die Löhne am wenigsten gestiegen, und die Automatisierung lässt einst gute Jobs verschwinden.» Die grösste Zeitbombe aber sieht sie bei den Jungen. «Bei ihnen sind die Hemmungen deutlich gesunken, Sozialleistungen zu beantragen – vor allem in den etwas anonymen urbanen Gebieten.»

Was könnte man tun, um die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen? Liegt das Problem tatsächlich bei der «Sozialindustrie», jenem unübersichtlichen Gemenge aus staatlichen und privaten Anbietern, deren Mitarbeiter sich auf Kosten des Staats beim Betreuen der Bedürftigen eine goldene Nase verdienen, wie Kritiker in anderen Medien moniert haben? «Das ist eine schwierige Diskussion», findet der SVP-Politiker Beat Feurer. «Viele dieser Organisationen leisten wirklich gute Arbeit. Diese Kosten lohnen sich für die Gesellschaft.» Natürlich gebe es auch die anderen, aber man müsse dies differenziert betrachten. Auch Monika Bütler findet, dass die Kritiker übertreiben. Dennoch: «Die Sozialhilfeindustrie hat gar keinen Anreiz, die Leute aus der Sozialhilfe zu bringen, weil klare Leistungsaufträge und Kostenkontrollen fehlen.»

Umso wichtiger findet es Sozialdirektor Feurer, dass man die Sozialhilfebezüger mit finanziellen Anreizen und Sanktionen dazu motiviert, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. «Wir haben immer wieder Rückmeldungen von Sozialarbeitern, die gar nicht auf SVP-Linie liegen und sich aufregen, weil sie finden, einige Klienten seien faul und könnten sehr wohl mehr tun.» Dennoch warnt er davor, alle Sozialhilfeempfänger in einen Topf zu werfen, es gebe viele, die sich sehr bemühten.

«Eher schwierig» findet Feurer auch den Vorschlag einer SVP-Arbeitsgruppe, den Sozialhilfebeitrag pro Person auf 600 Franken zu reduzieren (exklusive Miete und Krankenkasse). «Für einzelne Fälle mag das gehen, aber man muss das individuell anschauen. Es würde schon viel helfen, wenn man statt mit starrem Rahmen mit flexiblen Bandbreiten operieren würde.» Auch Monika Bütler plädiert für eine Flexibilisierung: «Die Ansätze sind für Junge viel zu hoch, für ältere Ausgesteuerte dafür zu tief.» Und Sanktionen müssten auch durchgesetzt werden – gerade bei den Jungen.

Lynn Blattmann setzt den Fokus woanders: «Wir müssen endlich darüber diskutieren, was es die Volkswirtschaft kosten darf, Arbeitsplätze für Niedrigqualifizierte zu schaffen.» Es gebe genügend solche Arbeit, einiges könne man aus dem Ausland zurückholen und so organisieren, dass die Volkswirtschaft letztlich davon profitiere. «Es braucht dringend mehr unternehmerische Ansätze.» Und sicher helfe es den Sozialhilfebezügern nicht, regelmässig von den Medien als Faulpelze und Schmarotzer hingestellt zu werden, sagt Blattmann. «Die meisten Menschen wollen arbeiten. Aber viele geben nach der 100. Absage halt einfach auf.»

Nicole Ryser, 39 Jahre, aus Basel, seit acht Jahren bei der Sozialhilfe. Ist ohne abgeschlossene Ausbildung in einen Job reingerutscht, den sie später verloren hat. Seither schreibt sie Bewerbung um Bewerbung. Ihr Traum: ein Job mit Tieren.

Nicole Ryser (39) hat trotz vieler Absagen nicht aufgegeben. Seit über zwei Jahren arbeitet sie bei der Dock-Gruppe in Basel, mittlerweile in der Qualitätskontrolle. Und bald stockt sie von 50 auf 70 Prozent auf. «Obwohl mir das finanziell nichts bringt, weil ich den Zustupf von der Sozialhilfe schon heute bekomme», sagt Ryser. Aber sie ist froh, etwas Interessantes zu tun zu haben – und nebenher schreibt sie weiter ihre Bewerbungen. Ryser hatte ihre Lehre als Spitalgehilfin nach einem halben Jahr abgebrochen, weil sie den Alltag im Krankenhaus nicht aushielt. Anschliessend rutschte sie in einen Verpackungsjob in der Pharmaindustrie, wurde aber während einer Sparrunde entlassen. 2006 landete sie in der Sozialhilfe, obwohl sie Bewerbung um Bewerbung schrieb.

Zwar arbeitet sie gern bei der Dock-Gruppe, möchte aber unbedingt wieder zurück in den ersten Arbeitsmarkt. Das Geld reicht nämlich nur knapp zum Leben für sie und ihre beiden Katzen. Wenn sie mal ausgehen will, muss sie bewusst dafür sparen. «Mein Traum war immer, mal mit Tieren zu arbeiten, zum Beispiel in einer Zoohandlung», sagt Ryser. «Aber eigentlich hoffe ich nur, irgendwann mal wieder einen richtigen Job zu haben.»

www.dock-gruppe.ch, www.amie-basel.ch

 

Erschienen in MM-Ausgabe 43
20. Oktober 2014

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10 Kommentare

Astrid Rodriguez [Gast]

Geschrieben am
14. November 2014

Masi und wer auch immer seit ihr völlig bescheuert die KINDER sind gewollt und gewünscht ok!!!!!!!ich liebe Kinder und vorallem meine die sind das best danke Gott jeden Tag!

masi bouhamla [Gast]

Geschrieben am
4. November 2014

in der heutigen zeit sollte mann meinen die mädels seien genug aufgeklärt wenn's um verhütung geht.da passiert's zum erstenmal,keine ausbildung lebt von sozialhilfe und lässt sich ein zweites mal schwängern:((aber vater staat mit den vielen dummen die arbeiten,steuern zahlen lebt es sich offenbar sehr gut.ich nenn das einfach nur dummheit und keine verantwortung:))mir platzt fast der kragen,hab am 31.okt wieder über 10'000 steuern bezahlt.und übrigens leben wir im 21gsten jahrhundert,alles kann mann google,auch verhütung!!!! hoff einfach der 2te nimmt einwnig verantwortung wahr.seien sie bitte mit 24j nicht mehr soo naiv!!

 

Richard Himmelberger [Gast]

Geschrieben am
10. Juni 2015

Und so ein Kommentar von einer "waschechten" Schweizerin!
Lehnen Sie sich nicht zu weit aus dem Fenster !!

Sarah C [Gast]

Geschrieben am
3. November 2014

Über verantwortungsbewusste Verhütung lässt sich zweifellos streiten.
Was mir mehr Sorgen bereitet, ist der Leserbrief dazu von Herrn Müller. Ob ein "Abenteuer" mit Schweizer Wurzeln anders geendet hätte, wage ich nämlich zu bezweifeln. Ich habe selber zwei tolle Kinder, denen man ihre afrikanischen Wurzeln ansieht. Mit ihrem karibischen Vater bin ich seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Auch dass die Probleme (z.B. Stellenverlust) Schwarzer Menschen häufig mit mehr oder weniger subtilen Formen von Rassismus (mit Schweizer Wurzeln) zusammenhängen, scheint dem Leserbriefschreiber (übrigens auch mit afrikanischen Wurzeln, auch wenn diese etwas länger zurückliegen mögen...) zu entgehen. Ich hätte mir auch von Autor Kaminski (wo immer er seine Wurzeln sieht) gewünscht, dass er Probleme nicht mit der Hautfarbe des Partners in Zusammenhang bringt. Dass der Spanier afrikanische Wurzeln hat, ist hier absolut irrelevant und kann nur der Verbreitung von dummen Stereotypen dienen. Vielen Dank für das zukünftige Unterlassen solcher Bemerkungen, auch im Namen meiner Kinder.

 

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