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Die neue Märlistimme und die weiteren Favoriten der Kinder

Migros-Magazin und Landesmuseum suchten die neue Märchenkönigin der Schweiz. In Abstimmungen mehrerer Schulklassen siegte Jolanda Steiner aus Kriens. Hier finden Sie nochmals die fünf besten Erzähler(innen) und alle Kandidat(inn)en mit ihrer Version des Bündner Märchens «Die drei goldenen Schlüssel».

Jolanda Steiner, 53, Kriens

Heinz Breuninger, 55, Aarau

Barbara Burren, 44, Thun

Andrea Fischer, 44, Zürich

Beatrix Jocher-Studer, 50, Frenkendorf

Hier gehts weiter: zu den nächsten fünf Märchenerzählern!


DIE VIER PORTRÄTS IM MIGROS-MAGAZIN

 

Erschienen in MM-Ausgabe 2
6. Januar 2014

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Ende gut, alles gut!

Schulklassen aus dem ganzen Land haben für das Migros-Magazin nach Trudi Gerster die neue Märchenstimme der Schweiz gewählt. Am besten kam das Erzählen mit Musikinstrumenten an.

Zur Reportage aus Küttigen AG und Entlebuch LU

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96 Kommentare

Roswitha Menke [Gast]

Geschrieben am
18. Januar 2014

Welch eine schöne und wertvolle Idee, der Erzählkunst eine Plattform zu bieten! Dabei mit dem Thema Märchen zu beginnen und eine Nachfolgerin / einen Nachfolger für Trudi Gerster zu suchen, war ebenso naheliegend. Frau Gerster ist und bleibt für viele Menschen die Erzählerin schlechthin. Auch dass Sie die „Königswahl“ nach den technischen Pannen abgebrochen haben, beeindruckt mich.
Und nun bitte ich Sie – auch in meiner Eigenschaft als Erzählerin und Erzähllehrerin, Ihren letzten Schritt noch einmal gründlich zu überdenken. Wenn Sie Kinderpublikum als Jury einsetzen, schaden Sie der Erzählkunst mehr, als dass Sie ihr nützen, denn …
1. Märchen sind keine Kindergeschichten. Sie wurden ursprünglich von Erwachsenen für Erwachsene erzählt. Erst durch die Gebrüder Grimm fanden sie den Weg in die Kinderstuben. „Die drei goldenen Schlüssel“ erschliessen sich in ihrer Symbolik eher einem erwachsenen Publikum als einem kindlichen.
2. Der Anspruch an die künstlerische Darbietung ist bei Kinder und Erwachsenen völlig unterschiedlich. Ihr Vorhaben wird dazu führen, dass sich „erwachsenengerechte“ Erzählerinnen und Erzähler nicht profilieren können. Erzählkunst als Kunst für Kleine wird in der Schublade von heute stecken bleiben.
3. Erzählkunst umfasst weit mehr als das Erzählen von klassischen Märchen. Die z. T. exzellenten Erzählkünstlerinnen und Erzählkünstler in der Schweiz unterhalten ihr Publikum auch mit Mythen und Sagen, mit Nacherzählungen aus Poesie und Prosa-Literatur, mit autobiografischen und selbst verfassten Stoffen.
Sehr geehrte Damen und Herren, das Migros Magazin hat einen gigantischen Einfluss auf die Wahrnehmung und Meinung der Schweizerinnen und Schweizer. Da Sie sich zum Ziel gesetzt haben, die Erzählkunst als Kunstform bekannt(er) zu machen, ist jetzt die Zeit für einen mutigen Schritt. Die Erzählkünstler, die Geschichtenfans und alle, die das eine und/oder andere werden möchten, danken es Ihnen.
Roswitha Menke, Geschichtenerzählerin/Erzähllehrerin, Bern
www.tausendundzwei.ch, www.roswithamenke.ch
roswitha@tausendundzwei.ch

Reto Caspari [Gast]

Geschrieben am
17. Januar 2014

Wie leben doch Märchenerzähler/Innen in einer Märchenwelt! Der Glaube an das Gute, die Missgunst und das Böse! Die reale Welt funktioniert anders! Wie in der Politik: Das grösste Netz, der Bekanntheitsgrad, das Mobilisieren der Wähler zählt! Sich beleidigt aus der Ausscheidung zu nehmen, zeugt nicht von eigener Überzeugung!

 

Jürg Steigmeier [Gast]

Geschrieben am
18. Januar 2014

Lieber Reto Caspari
Aber es zeugt von Charakterstärke, nicht jeden Mist zu akzeptieren.

Silvia Bongard [Gast]

Geschrieben am
17. Januar 2014

Schade, dass es wegen ein paar Missgünstlingen zum Abbruch dieses Wettbewerbes gekommen ist. Mir ist unerklärlich, wie das Resultat manipuliert werden konnte, ich auf jeden Fall konnte mit meinen Computer nur einmal meine Stimme abgeben.
Ich glaube nicht, dass der neue Anlauf ein "korrekteres" Resultat hervorbringt. Ich bin Kindergärtnerin und kann mir nicht vorstellen, dass Kinder nach 20 gehörten Märchen noch beurteilen können, welches ihnen am besten gefallen hat. Sich können sich dann höchstens noch an ein "schönes" Kleid der Märchenerzählerin oder an musikalische Begleitung und optischen Merkmalen erinnern.

 

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