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«Als Vierjähriger stand ich erstmals in der Manege»

Gaston Häni ist der bekannteste Clown der Schweiz. Der 60-Jährige stammt aus einer Zirkusfamilie und stand schon als Kind in der Manege. Zurzeit tourt er mit dem Zirkus Nock durch die Schweiz und geniesst das Leben in seinem Wohnwagen.

Gaston Häni

Name: Gaston Häni (60)

Sternzeichen: Widder

Wohnort: Während der Zirkussaison im Wohnwagen und im Winter in 9320 Arbon


Wieso wohnen Sie hier?

Das Leben im Wohnwagen ist sehr angenehm. Man hat den ganzen Haushalt mit dabei und muss nicht aus dem Koffer leben. Ich geniesse aber auch die Häuslichkeit in Arbon, wo ich mit meiner Partnerin Evelin in einem Haus wohne.

Wo würden Sie gerne leben?

Ich fühle mich im Wohnwagen und auch in unserem Haus in Arbon sehr wohl. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn der Bodensee salzig wäre.

Beruf und Lebenslauf:

Berufsclown. Bereits als Kind von zwei Zirkusartisten mit ausländischen Zirkussen in Spanien und Frankreich unterwegs. Nach Schulbesuch in Zürich und Winterthur diverse Engagements unter anderem bei Nock, Royal und dem National-Circus Knie. Vater einer Tochter und zwei Söhnen.

Was ich mag:

Sonne und Meer sind sehr wichtig für mich. Das stellt mich auf, da wachse ich.

Meine Lektüre:
MEINE LEKTÜRE «Das Buch von Pascal Voggenhuber, der mit Toten im Jenseits kommunizieren kann, hat mir meine Partnerin empfohlen. Ich glaube nicht daran, dass nach dem Tod mit allem Schluss ist.»

Das Buch von Pascal Voggenhuber, der mit Toten im Jenseits kommunizieren kann, hat mir meine Partnerin empfohlen. Ich glaube nicht daran, dass nach dem Tod mit allem Schluss ist.

Was ich nicht mag:

Ungerechtigkeit und Korruption. Wenn die Welt kaputtgeht, dann daran. Was ich auch nicht mag sind Innereien und Heavy Metal.

Was ich an mir mag:

Mein Talent, Menschen zum Lachen zu bringen. Und die Runzeln und Falten in meinem Gesicht — das sind die Spuren meines Lebens und der Komik.

Was ich an mir nicht mag:

Meine Unentschlossenheit. Mir fällt es schwer, Entscheidungen zu fällen, egal, worum es geht. Ich bin ständig am Hirnen.

Mein Lieblingsessen:

Roastbeef und Kartoffelgratin.

Mein bester Entscheid:

Mein letzter bester Entscheid war es, nach der Zirkussaison in die Ferien zu fahren und aufzutanken.

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «In meinen Kaffee kommt nur der braune Würfelzucker aus der Migros. Und die Zirkuspferde mögen ihn auch, ich habe immer eine Handvoll dabei, wenn ich sie besuche.»
Mein Lieblingsprodukt:

In meinen Kaffee kommt nur der braune Würfelzucker aus der Migros. Und die Zirkuspferde mögen ihn auch, ich habe immer eine Handvoll dabei, wenn ich sie besuche.

www.clowngaston.ch

www.nock.ch

 

Erschienen in MM-Ausgabe 25
18. Juni 2012

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Meine Leidenschaft

«Als Vierjähriger stand ich das erste Mal in der Manege: Ich brachte den Artisten die Requisiten. Meine Mutter hat schon früh erkannt, dass ich dazu geboren bin, Clown zu sein.»

Mein Zuhause

«Ich bin gewissermassen im Wohnwagen aufgewachsen, später habe ich jahrelang mit meiner Familie und den drei Kindern im Wohnwagen gelebt. Es hat alles, was es braucht. Ich koche jeden Tag für mich allein, manchmal für meine Partnerin, wenn sie mich besucht. Oft lese und schreibe ich oder surfe im Internet.»

Mein Ding

«Den Anhänger hat meine Mutter mir geschenkt. Als Jugendlicher habe ich mir selber beigebracht, die Säge zum Singen zu bringen. Ich trage die Kette immer bei mir, auch wenn ich sie in der Manege nie anhabe, denn Clowns tragen keinen Schmuck – das passt nicht.»


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