Über Geisswald und Hirschenbeizli auf den Zuger Aussichtsberg
Der Zugerberg ist als Aussichtspunkt an einem kleineren Schweizer See unumgänglich, an Wochenenden ist man aber in guter Gesellschaft. Am besten gönnt man sich einen malerischen Wanderweg mit bereits zuvor vielen Aussichtspunkten.
Walchwil - Früebüel - Zugerberg
Anreise mit dem Zug (von Zug) nach Walchwil SBB. Danach durch die Unterführung Richtung Berghang, die Treppe hoch. Es geht steil einem Bächlein entlang auf dem Treppenweg bis zur Strasse, der wir über die Brücke und etwas weiter folgen, bis es östlich hangaufwärts in wenigen Metern zum Spielplatz Ausseregg geht, der schon einen einmaligen Ausblick aus der Nähe auf den Zugersee und seine Ostküste bietet.
Nun erklimmt man den Hang stets den gelben Markierungen folgend durch den Wald bis zu einem weiteren idyllischen Aussichtspunkt, und weiter gehts teilweise den Vita Parcours-Schildern entlang fast in der Falllinie hinauf nach Geisswald. Danach wird es für rund 30 Minuten wirklich steil, speziell im Spätherbst mit dem vielen Laub und bei Nässe auf dem hübschen Weg mit etlichen Steinen. Wegen des gelegentlich leicht glitschigen Pfads wandert man die vorgeschlagene Strecke besser bergauf als vom Zugerberg hinunter nach Walchwil, aber gutes Schuhwerk mit brauchbarem Profil kann man auch bergauf gebrauchen.
Über Herrenwald erreicht man das Beizli neben einem Hirschgehege und einem kleinen See, auf schon weit über 800 Höhenmetern, wo man bei genügend Zeit und wenn es (wie am Wochenende meistens) offen ist am besten zu einer Stärkung (Selbstbedienung) rastet. Danach ist dank nur noch minimer Steigung mit vielen abwechslungsreichen Ausblicken auf See, Wildspitz-Gipfel und die Hügel bis zum Zugerberg nur noch Geniessen angesagt. Gemütlich nähert man sich über Balisbrugg, Früebüel und Ewegstafel dem Ziel des Ausflugs: dem Vorder Geissboden und dem Zugerberg. Hier kann nochmals eingekehrt werden und die Bahn bringt einen hinunter in die Kolinstadt am See.
Dauer:
gut drei Stunden
Höhenmeter:
500-550 m
Schwierigkeitsgrad:
mittel (Austieg bis gut 800 M.ü.M. steil aber technisch einfach)
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