Gib Hautkrebs keine Chance
Wie hoch ist die aktuelle Belastung mit UV-Strahlen? Der UV-Index gibt Auskunft. Wer die Gefahr kennt, kann sich besser schützen.
Endlich Sommer, endlich Sonnenschein! Die Sonne versorgt die Erde mit Energie, aber leider auch mit reichlich ultraviolettem (UV) Licht — und dieses fördert Hautkrebs. Und zwar unabhängig davon, ob man vom Sünnele einen Sonnenbrand davonträgt oder nicht. Das sagt Beat Gerber von der Abteilung Strahlenschutz beim Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Um der Bevölkerung das Risiko bewusst zu machen, veröffentlicht das BAG zusammen mit MeteoSchweiz den UV-Index (UVI). Dieser wird täglich aktualisiert und zeigt, wie stark die UV-Strahlung an diesem Tag wird. Manche Badi hat den UVI im Eingangsbereich ausgehängt. Man findet ihn aber auch unter: www.uv-index.ch.

«Je höher der UVI, desto grösser das Gesundheitsrisiko beim ungeschützten Aufenthalt an der Sonne», erklärt Gerber. Im Mittelland erreicht der UVI im Sommer Spitzenwerte von gegen 8 — eine sehr hohe UV-Belastung. Auf 3000 Meter Höhe kann er den extremen Wert von 12 erreichen, bei dem man sich möglichst nicht mehr im Freien aufhalten sollte. «Den besten Schutz vor UV-Strahlung bietet Schatten», so Gerber. Zum Höhlenmenschen muss man aber nicht mutieren. Auch gute Kleidung und eine breitrandige Kopfbedeckung blockieren die gefährliche Strahlung. Wer auf ein Sonnenbad nicht verzichten möchte, sollte sich mit reichlich Sonnencreme schützen. «Mindestens Schutzfaktor 20», betont Gerber. Wichtig ist das vor allem für Kinder. «Haut und Augen von Kindern und Jugendlichen sind noch sehr empfindlich gegenüber der UV-Strahlung», so der Strahlenexperte. Und Sonnenbrände in jungen Jahren gehören zu den grössten Risikofaktoren für Hautkrebs.
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