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Steffi Buchli mag den Kick beim Kochen

Steffi Buchli, Sportmoderatorin beim Schweizer Fernsehen, probiert in der Küche gerne Neues aus. Die gefüllten Spitzpeperoni treffen genau ihre vegetarischen Geschmacksnerven.

Mit Steffi Buchli (33), Sportmoderatorin beim Schweizer Fernsehen, auf der Terrasse zu grillieren, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Ihr kleines Häuschen liegt an der Dorfstrasse. Steile Stufen führen auf die Terrasse. Hier steht nun Frau Buchli am Grill und sollte fotografiert werden. Nicht ganz einfach. Schnell hebt sie die Hand und winkt dem vorbeigehenden Pöstler zu, schaut beim kleinsten Hupen sofort auf die Strasse hinunter und winkt schon wieder. Es scheint, dass jeder die quirlige Zürcherin kennt, die uns Sport und Menschen näherbringt und charmant durch sportliche Interviews führt.

«Natürlich kenne ich nicht jeden persönlich, der mir winkt. Aber ich freue mich und winke einfach zurück.» So ist sie eben, die unkomplizierte Steffi Buchli. Während der Olympischen Sommerspiele in London vom 27. Juli bis 12. August werden wir auf SF zwei jeden Abend ab 20 Uhr live über die wichtigsten sportlichen Ereignisse des Tages informiert. Steffi Buchli und Matthias Hüppi moderieren im Doppelpack. Nervös? «Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv vorbereitet, kenne die Schweizer Sportler und ihre Disziplinen. Ich habe bestimmt einen gesunden Respekt, aber nervös? Nein!»

Die «Saisonküche»-Köchin Lina Projer im angeregten Gespräch mit Gemüsefan Steffi Buchli. Natürlich gibt es viele Varianten, die Peperoni zu füllen: Zum Beispiel auch mit Polenta oder Reis.

Es wundert nicht, dass Steffi Buchli auch zu Hause bestens vorbereitet ist. Neben einer herzlichen Begrüssung gibts sofort ein Glas selbst gemachten, eiskalten Tee mit Pfefferminze aus dem eigenen Kräutergarten. Dieser präsentiert sich klein, aber fein, neben der Pfefferminze stehen Basilikum, Rosmarin und Thymian. «Ich koche sehr gerne für Freunde. Und dazu brauche ich viele Kräuter, viel Gemüse, und wenn es sein muss, auch Fleisch. Für Freunde oder Familie grilliere ich dann auch ein Steak.» Grosszügig, wenn man bedenkt, dass sie selber kein Fleisch isst.

Steffi Buchli mag unkomplizierte Gerichte, damit ihr Zeit für ihre Gäste bleibt. Die Küche ist für die Fernsehfrau gleichzeitig auch Versuchslabor. Immer wieder probiert sie neue Sachen aus, die sie dann sofort ihren Gästen vorsetzt. Zeit für eine Hauptprobe fehlt, es ist immer Premiere. «Es ist eine Art Kick. Klappts oder klappts nicht», meint die Moderatorin lachend und füllt die Spitzpeperoni mit Couscous.

«Ein offener Geist hilft beim Kochen und im Leben»

«Saisonküche»-Köchin Lina Projer will mehr über die kulinarischen Vorlieben der Moderatorin wissen. «Ich ernähre mich praktisch vegetarisch. Da bieten mir die italienische und asiatische Küche viele Optionen. Aber auch eine ehrliche Rösti ist nicht zu verachten.» Steffi Buchli ist erfrischend direkt und herrlich unkompliziert. «Ein offener Geist hilft beim Kochen und im Leben. Ich versuche selber, weniger zu verurteilen oder zu beurteilen. Was in meinem Garten gut ist, muss nicht zwingend auch für meinen Nachbarn top sein. Und wenn man ‹gwundrig› über den Zaun hinausschaut, entdeckt man immer wieder Dinge, die es lohnt auszuprobieren», findet sie.

Die Zusammenstellung des frischen Gemüses muss auch optisch passen. Deshalb: Versuchen Sie es mal mit einer gelben Zucchetti. Sieht gut aus und schmeckt sowieso.

Die Moderatorin, die seit zwei Jahren mit dem SRF-Redaktionsleiter Florian Kohler verheiratet ist, reist immer wieder nach Amerika. «Ich könnte mit vorstellen in Los Angeles oder New York zu leben. Los Angeles bin ich völlig verfallen, eine wunderbar inspirierende Stadt mit einem grossartigen Flair. New York fasziniert mich. Manhattan ist wie eine Bonsaiwelt, da gibts auf wenigen Quadratkilometern alles.» Im Herbst gehts wieder über den Teich, nach Los Angeles. Mit viel Platz im Gepäck, damit alle Einkäufe verstaut werden können.

 

Erschienen in MM-Ausgabe 28
9. Juli 2012

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Was haben Sie immer auf Vorrat?

Sourcream-Cracker und Sojajoghurt.

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Da ich meist abends arbeite, eher wenig.

Kochen ist für Sie...

...eng mit «Gäste einladen» verbunden. Ich tue nichts lieber!

Was würden Sie nie essen?

Innereien, Kaviar, Gänseleber.

Mit wem würden Sie gern mal essen gehen?

Mit dem Schauspieler Jack Nicholson, dem Coldplay-Sänger Chris Martin und der mexikanischen Malerin Frida Kahlo – mit allen gleichzeitig, es gäbe Raclette.

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2 Kommentare

Judith Andreoli [Gast]

Geschrieben am
11. Juli 2012

Warum wurde nicht die gegrillte Peperoni fotografiert? Eine frische Peperoni sieht natürlich schöner aus. Aber ich als Hausfrau bin enttäuscht, dass meine Peperonis nach dem grillieren nicht so aussehen wie auf dem Bild.

 

Heidi Bacchilega [Gast]

Geschrieben am
12. Juli 2012

Guten Tag
In der aktuellen Ausgabe des Migros Magazin zeigen wir das fertige Gericht.
Mit freundlichen Grüssen

Heidi Bacchilega,
Redaktorin Migros Magazin

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